Hi, hier Kevin, genannt „Croyde“. Ich nehme doch stark an, dass du meine Leidenschaft für hohe Wellen und das Surfen teilst – sonst wärst du wohl kaum bei mir gelandet. Surf doch einfach eine Runde durch meinen Blog. Dann siehst du, ob wir zueinander passen. Hier im Blog schreibe ich über alles, was mit Peaks und Boards zu tun hat: angefangen von Surf-Trips über Technik bis hin zum Fitnesstraining für Surfer.

Für mich ist Surfen viel mehr als nur ein Hobby. Am liebsten würde ich mein ganzes Leben mit der Jagd auf Wellen verbringen. Leider geht es mir aber wie den meisten anderen Surf-Addicts – den größten Teil des Jahres bin ich landlocked. Diesen Blog habe ich ins Leben gerufen, damit ich mich wenigstens mindsurfen kann, wenn ich keine Gelegenheit zur Praxis habe.

Nachdem ich vor knapp zehn Jahren meine ersten Rides hinter mir hatte, war mir klar, dass ich mich verliebt hatte. Seitdem ist das Surfen für mich zum Lifestyle geworden. Wenn ich im Line Up ankomme und den nächsten Peak anstarte, ist alles andere völlig ausradiert. Es zählt nur noch die Welle und das Glücksgefühl.

Manche Leute behaupten ja, dass Surfer Adrenalin-Junkies wären. Da bin ich völlig anderer Meinung. Natürlich kribbelt es in meinem Bauch, wenn ich ein starkes Set vor mir sehe und mir meine nächste Welle aussuche. Aber was zählt ist das Feeling, wenn sie mich trägt. Ich bin dann völlig im Flow, eins mit mir, dem Meer und dem Himmel.

Zum Thema „Junkie“: Ich bin wohl tatsächlich ein Surf-Addict. Aber Surfen ist eine Sucht, die keine negativen Begleiterscheinungen hat. Sie hält meinen Körper fit und hat positive Auswirkungen auf meinen Kopf. Andere Leute meditieren, um so einen Zustand zu erreichen. Ich bin echt froh, dass ich mich damals getraut habe, zum ersten Mal auf diesem „wackeligen Board“ zu stehen.

Indirekt habe ich das meinem Job zu verdanken. Ich arbeite für einen großen internationalen Reiseveranstalter und reise zu Sonderkonditionen. So habe ich einige der schönsten Ecken der Welt entdeckt – und an vielen Stränden tummelten sich Leute mit ihren Surfbrettern. Hingegossen im Liegestuhl schaute ich mir bei einem kühlen Drink das ganze Spektakel an.

Ein bisschen beneidete ich die Jungs um ihre durchtrainierten Bodys und ihren Wagemut. Kein Wunder, dass sie so viele weibliche Zuschauer hatten. Damals dachte ich auch in der Kategorie „Adrenalin-Junkies“. Heute weiß ich, dass alles nur halb so wild ist, wie es aussieht – vorausgesetzt man ist fit und kennt die richtigen Techniken. In diesem Blog will ich meine Praxiserfahrungen und mein Wissen mit anderen Surfern teilen. Wenn du meine Tipps gut findest, teile sie doch auch mit deinen Freunden.